Vonovia – Warum wir trotz top Aussichten nicht investieren

Die Aktie Vonovia erscheint aus wirtschaftlicher Sicht ein Volltreffer zu sein. Zuletzt kaufte das Unternehmen -mit Hauptsitz in Bochum- die österreichische bzw. schwedische Wohnungsimmobiliengesellschaften Buwog und Hembla.


Diese Investition beflügelte das Wachstum 2019. Das operative Ergebnis nach Zinsen und Steuern stieg um 8% auf 1,2 Milliarden €. Auch die Mieteinnahmen legten 2019, um fast 4% auf 2,07 Milliarden € zu.


Die Dividende steigt 2019 um 13 Cent auf 1,57€ pro Aktie (Hauptversammlung auf den 30.06. verschoben). Dazu sei das Geschäft kaum durch die Pandemie betroffen & die Aussichten für 2020 sind gut.


Grundsätzlich gilt: Kaufe nicht die Aktie, sondern kaufe das Unternehmen.
An dieser Stelle bekommen wir Bauchschmerzen. Vonovia hatte mit Meldungen über falsche bzw. überhöhte Nebenkostenabrechnungen zu kämpfen.

Darüber hinaus sei die Miete nach Modernisierung unverhältnismäßig erhöht worden.

Aus Imagegründen musste bereits der Name 2015 von Deutsche Annigton zu Vonovia geändert werden.

Cashcocktail-Fazit:
Gegen die Aktie können wir wirtschaftlich nichts negatives feststellen.

Sehr wahrscheinlich ist sie ein gutes Investment. Aussichten, Wachstum sehr gut, krisenfeste Branchen, aktuell 3,9% Dividendenrendite.


Jedoch der Umgang des Unternehmens mit seinen Mietern gefällt uns nicht. Ein Unternehmen sollte gut mit seinen Kunden umgehen und nicht auf deren Rücken Profitmaximierung betreiben.


Ein Investment unsererseits scheidet dementsprechend aus. Wie siehst Du Vonovia?

Achtung: Dies ist keine Anlageempfehlung und wir übernehmen keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit aller dargestellten Informationen. Es stellt zudem keine Handelsempfehlung dar. Eine Haftung für Vermögensschäden ist ausgeschlossen.

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